An Impfungen geht kein Weg vorbei!

20.01.2021, 14:27 Uhr | Bösensell, Ottmarsbocholt, Senden, Venne

An Impfungen gegen Corona geht kein Weg vorbei. Das ist die Meinung der CDU-Senioren-Union Senden.
Es sei zu hoffen, dass es eine möglichst große Zahl Impfwilliger gibt, um einen guten Schutz in der gesamten Bevölkerung aufzubauen.
Dafür ist es nach Ansicht der SU notwendig, dass die Angebote im vorgesehenen Impfzentrum in Dülmen gut durchdacht und ebenso organisiert werden. So hält es die Senioren Union für begrüßenswert, dass für die Impfungen zunächst die über 80Jährigen herangezogen werden. Es erscheint allerdings sinnvoll, ältere Ehepaare gemeinsam zur Impfung einzuladen, damit doppelte Fahrten vermieden werden. Der Weg nach Dülmen sei für viele Ältere sicher ohnehin ein Problem, daher die vorgeschlagene Ehepartnerlösung.

Die Senioren Union befasste sich auch mit dem Achten Altersbericht der Bundesregierung. Hier wird erstmals das Thema "ältere Menschen und Digitalisierung" in den Mittelpunkt gestellt. 
Mit dem Wissen und den Empfehlungen der Sachverständigen sollen das Bewusstsein und die Akzeptanz für digitale Technologien bei älteren Menschen gesteigert werden. Gerade jetzt, in der Zeit einer schlimmen Pandemie, zeige sich, wie aktuell diese Thematik für unsere Gesellschaft ist. 
Der Video-Anruf innerhalb der Familie, dort wo es möglich ist, sei bei vielen Älteren zu einer gewissen Normalität geworden, so die SU. Ebenso z.B. der digitalen Arzt- oder Amtsbesuche. 
Es zeige sich aber, dass die digitale Teilhabe älterer Menschen bei weitem noch nicht für alle gegeben ist. Daher erscheint es notwendig, sich damit intensiver auseinander zu setzen. Die Pandemie habe überdies deutlich gemacht, dass für viele Berufe, besonders aber auch für das digitale Lernen der Kinder, diese Technologie von großer, zunehmender Bedeutung ist. Allerdings werde auch klar, dass hier auf die Kommunen eine wichtige Rolle zukomme, um den Aufbau und die Verstetigung von Angeboten und Entwicklungen digitaler Konzepte als Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge zu gewährleisten. Hier seien die Städte und Gemeinden allerdings auf bundes- und landespolitische Unterstützung in Form finanzieller Absicherung und verbindlicher Leitlinien sowie rechtlicher Anpassungen angewiesen.
Die SU hofft, dass auch in Senden verstärkt notwendige Hilfen und Angebote über die örtlichen Bildungsträger ins Auge gefasst werden.
Dazu gehöre es, z.B. auch die digitale Kluft sowie die Ängste, die innerhalb der älteren Generation feststellbar sind, mit altersgerechten Konzepten und Angeboten abzubauen.