In eine süße Versuchung gerieten Mitglieder der Senioren Union schon zu Beginn ihrer Besichtigung der Pralinen-Manufaktur Große Bölting in Rhede. Eine kleine Auswahl der dort in handwerklicher Perfektion hergestellten unwiderstehlichen Trüffel und Pralinen stand schon auf den Tischen, ehe der Firmengründer des 1986 gegründeten Familienunternehmens mit seinem unterhaltsamen und äußerst anschaulichen Vortrag begann. 

Josef Große-Bölting beleuchtete darin den Weg vom durchaus gefährdeten Kakaoanbau über die Herstellung unterschiedlicher Schokoladensorten bis hin zur Fertigung über 120 hauseigener Trüffel und Pralinen sowie Schokoladenfiguren aus hochwertigen und frischen Rohstoffen.
Dabei konnten die begeisterten Teilnehmer durch große Glasscheiben die Arbeit der Chocolatiers direkt mitverfolgen und sehen, welch filigrane, handwerkliche und künstlerische Aufgaben in dieser europaweit agierenden Manufaktur zu bewältigen sind, um allen edlen Schokoladenprodukten ein sehr ansprechendes Äußeres und Gesicht zu geben.
Beim Verzehr der begehrten Süßigkeiten liege Deutschland inzwischen mit rund 116 Tafeln Schokolade pro Kopf und Jahr mittlerweile vor der Schweiz auf Platz 1, erfuhren die Besucher aus Senden.


 In eine süße Versuchung gerieten Mitglieder der Senioren Union schon zu Beginn ihrer Besichtigung der Pralinen-Manufaktur Große Bölting in Rhede. Eine kleine Auswahl der dort in handwerklicher Perfektion hergestellten unwiderstehlichen Trüffel und Pralinen stand schon auf den Tischen, ehe der Firmengründer des 1986 gegründeten Familienunternehmens mit seinem unterhaltsamen und äußerst anschaulichen Vortrag begann. 
Josef Große-Bölting beleuchtete darin den Weg vom durchaus gefährdeten Kakaoanbau über die Herstellung unterschiedlicher Schokoladensorten bis hin zur Fertigung über 120 hauseigener Trüffel und Pralinen sowie Schokoladenfiguren aus hochwertigen und frischen Rohstoffen.
Dabei konnten die begeisterten Teilnehmer durch große Glasscheiben die Arbeit der Chocolatiers direkt mitverfolgen und sehen, welch filigrane, handwerkliche und künstlerische Aufgaben in dieser europaweit agierenden Manufaktur zu bewältigen sind, um allen edlen Schokoladenprodukten ein sehr ansprechendes Äußeres und Gesicht zu geben.
Beim Verzehr der begehrten Süßigkeiten liege Deutschland inzwischen mit rund 116 Tafeln Schokolade pro Kopf und Jahr mittlerweile vor der Schweiz auf Platz 1, erfuhren die Besucher aus Senden.

Die Senioren Union der CDU Senden trauert um ihren Ehrenvorsitzenden Horst Hinzmann, der im Alter von 84 Jahren verstorben ist.
13 Jahre von 2000 bis 2013 war der Verstorbene Vorsitzender der Senioren Union, die sich gerade in dieser Zeit zu einer prägenden politischen Kraft in Senden entwickelt hat.
Horst Hinzmann, Jahrzehnte als Lehrer und Schulleiter tätig, gehörte auch viele Jahre dem Schulausschuss der Gemeinde Senden an. Die Senioren Union wird ihrem Ehrenvorsitzenden am kommenden Mittwoch, 29. 1. 2020, das letzte Geleit geben.

 

1587 brandschatzten die Spanier das damalige Senden. Sie wüteten furchtbar und hinterließen eine Trümmerlandschaft. So schilderte es Karl Schulze Höping, 2. Vorsitzender des Heimatvereins Senden, den Besuchern der Senioren Union im Haus Palz. Um den Geschehnissen dieses Hauses auf die Spur zu kommen, hatte die SU in Sendens ältestes Haus eingeladen – eben in jenes Haus Palz.

1587 brandschatzten die Spanier das damalige Senden. Sie wüteten furchtbar und hinterließen eine Trümmerlandschaft. So schilderte es Karl Schulze Höping, 2. Vorsitzender des Heimatvereins Senden, den Besuchern der Senioren Union im Haus Palz. Um den Geschehnissen dieses Hauses auf die Spur zu kommen, hatte die SU in Sendens ältestes Haus eingeladen – eben in jenes Haus Palz. 
Dieses wurde, so Schulze Höping, ab 1587 wiederaufgebaut, wahrscheinlich auf alten Fundamenten. Vieles hat sich seit dieser Zeit im Haus Palz getan, wie der ungemein spannende Vortrag erahnen ließ. Wohnhaus, Bauernhaus, Gaststätte, all das war hier zu finden und immer wieder wurde geändert, umgebaut. Drei Jahre, so vermutet Karl Schulze Höping, waren hier auch Zöllner wohnhaft. Gegenwärtig wird Haus Palz sozusagen entkernt. Historisches bleibt für die Zukunft erhalten und das jahrhundertealte Vierständerhaus wird so ein Spiegelbild auch der Entwicklung in Senden. Die Wände, Fußböden, vor allem aber die Dachkonstruktion sind eine Fundgrube für historisch interessierte Fachleute aber auch für Laien, wie die Gäste der Senioren Union feststellen konnten. „Ein Haus, das voller Geheimnisse steckt,“ war immer wieder zu hören. Dies ist natürlich mit ein Grund, weshalb die Gemeinde Sendens ältestes Haus erhalten will.

Agnes Wiesker, Vorsitzende des Heimatvereins, betonte, dass dieses Gebäude einer breiten Nutzung vor allem für Vereine und Verbände zugeführt werden soll. Der Heimatverein selbst hat sich bereit erklärt, hier kräftig mitanzupacken, auch was die spätere Organisation angeht. Bisher haben der Heimatverein und andere Vereine und Verbände etwa 1000 ehrenamtliche Stunden erbracht. Besonders freut sich der Heimatverein darauf, dass er sein umfangreiches Archiv, das gegenwärtig auf beengtem Raum in der Ev. Friedenskirche untergebracht ist, dann wieder besser nutzen kann. Gerd Gebauer, Vorsitzender des Gemeindeentwicklungsausschusses, betonte, dass der jetzt vorgesehene Umbau des Hauses nach gegenwärtigem Stand etwa 2,7 Millionen Euro erfordert, wovon etwa 75% aus einem Fördertopf des Bundes kommen, 15% vom Land NRW und die Gemeinde 10% trägt. Bis Ende 2022 sollen die Umbaumaßnahmen abgeschlossen sein. „Dies ist ein wichtiges und wertvolles Gebäude für die Gemeinde“ betonte SU Vorsitzender Günter Wierling, der Karl Schulze Höping und Agnes Wiesker für die vielfältigen Informationen dankte.

Senden. Die vorgesehenen Pflegeeinrichtungen an der Holtruper Straße interessieren die Sendener. Das zeigte die Veranstaltung, zu der die Senioren Union
am Mittwoch in den Saal Niemeyers eingeladen hatte. Mehr als 90 Besucher waren aufmerksame Zuhörer, als der kaufm. Geschäftsführer der Heilig-Geist-Stiftung Dülmen, Ulrich Scheer, die Leiterin des St. Johannes-Altenheims Senden (zur Heilig-Geist-Stiftung gehörend) Sabine Neumann sowie Gerd Gebauer, der Vorsitzende des Gemeindeentwicklungsausschusses, die Planungen skizzierten. Günter Wierling, Vorsitzender der Senioren Union der CDU, hatte eingangs darauf hin gewiesen, dass an der Holtruper Straße eines der wichtigsten Zukunftsprojekte für die Gemeinde entsteht. Zusätzlich zu den 98 Pflegeplätzen im Altenheim St.Johannes wird auf dem Holtruper Sportplatz ein Pflegeheim mit 69 stationären Pflegeplätzen entstehen. In drei weiteren Gebäuden sind 48 barrierefreie Wohnungen sowie 13 Tagespflegeplätze und ein Pflegebüro geplant. Wenn die Baugenehmigung vorliegt, soll im April / Mai dieses Jahres Baubeginn sein und die Fertigstellung im Herbst 2020.

Alle Wohnungen werden vermietet, können also nicht käuflich erworben werden. In einem Teil der Wohnungen wird Betreutes Wohnen erfolgen, wo man also, ja nach Bedarf, zusätzliche Dienste anfordern kann. Im Pflegebereich wird es nur Einzelzimmer geben. Geplant sind z.B. auch ein Café und ein Sinnesgarten. Gerade das Café soll, so die Vorstellung, auch zu einem Ort der Begegnung für die Heimbewohner, aber auch für besuchende Angehörende, werden. Auf die Frage nach Plätzen für Demenzerkrankte war zu hören, dass hier insbesondere im Erdgeschoss des Pflegeheims Räume vorgehalten werden sollen. Beantwortet wurde auch die Frage nach der notwendigen Kurzzeitpflege. Hier sollen ausschließlich im Altenheim St. Johannes bis zu 10 Plätze eingerichtet werden. Die Nachfrage nach Kurzzeitpflege wurde mit „hoch“ eingestuft. Insgesamt wurde darauf hingewiesen, dass für alle Plätze in den vier Gebäuden auf dem Holtruper Sportplatz die Zielgruppe 60plus vorgesehen ist. Alle Gebäude werden 3½ geschossig errichtet mit einer maximalen Höhe von 14,50 Metern. Die Anbindung an den Ort zu den Geschäften und Bussen wird als sehr positiv bewertet. Für Senden dürfte nach Fertigstellung der Einrichtung die notwendige Entspannung im Pflegebereich zumindest zunächst einmal eintreten, wobei die demografische Entwicklung sicher weitere Bedarfe notwendig machen wird,

Ausgestattet mit einem weißen Schutzkittel startete eine Besichtigung des Bäckerei-Betriebes Kanne in Lünen, die u.a. wegen ihres Brottrunks weitläufig bekannt ist, zu der die Senioren Union der CDU Senden jetzt eingeladen hatte.

Ausgestattet mit einem weißen Schutzkittel startete eine Besichtigung des Bäckerei-Betriebes Kanne in Lünen, die u.a. wegen ihres Brottrunks weitläufig bekannt ist, zu der die Senioren Union der CDU Senden jetzt eingeladen hatte.

Rund 45 der 400 Mitarbeiter (davon über 60 Auszubildende) kümmern sich hier zu nachtschlafender Zeit um die handwerkliche Herstellung des breitgefächerten Backwaren- und Konditorei- Sortiments. 
Bei einem Rundgang durch den Traditionsbetrieb unter fachkundiger Leitung konnten die hochprofessionellen Produktionsabläufe in Augenschein genommen werden. Von der Teigherstellung über den Backbetrieb für unterschiedliche Brotsorten, Teilchen und Brötchen bis hin zur Logistik für die knapp 30 Filialen rund um Lünen erhielten die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in den täglichen Bäckereibetrieb. Dabei reifte dann schnell die Erkenntnis: Auch in einer größeren Bäckerei mit einem hohen Qualitätsanspruch ist Handwerk mit viel Handarbeit unverzichtbar. Hier werden nämlich noch alle Teige selbst angesetzt, ohne industriell vorgefertigte Mischungen, Geschmacksverstärker oder chemische Zusätze zu verwenden.
Erstaunt war die Besucherschar aus Senden von dem in diesem Betrieb entwickelten vollständigen Verwendungskreislauf, angefangen von der Weiterverarbeitung alter Brötchen z.B. zu Pferde- und Fischfutter und das akribisch verfolgte Recycling sämtlicher Abfälle. Abgerundet wurde der Bäckerei-Besuch mit einem Rundgang über das riesige Firmengelände mit den zahlreichen Gewächshäusern für Tomaten, Gurken und Paprika und einer 100 Meter hohen Windkraftanlage, die einen Großteil des Energiebedarfs deckt. 
Bei der abschließenden Verköstigung einiger Produkte des breiten hauseigenen Sortiments erfuhren die Teilnehmer noch einiges Wissenswertes rund um eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

 „Wir haben ein gutes erstes Jahr hingelegt“ zog der hiesige Landtagsabgeordnete Dietmar Panske bei der Senioren Union der CDU Senden im Journal eine erste positive Zwischenbilanz der neuen Landesregierung von CDU und FDP.

 

Ministerpräsident Armin Laschet habe den Wählern zügige Politik-Erfolge versprochen und diese seien deutlich sichtbar. Auf dem Gebiet der inneren Sicherheit habe man mit der jährlichen Einstellung von 2300 neuen Polizeianwärtern und von mehr Personal für die Justiz ein gewichtiges Wahlversprechen unmittelbar eingelöst. Das neue Polizeigesetz werde im Herbst verabschiedet, kündigte der Ascheberger Innenexperte an.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung entzündete sich eine breite Diskussion zur derzeit schwierigen politischen Lage in Berlin und zur Flüchtlingssituation in Europa. NRW habe in 2017 in der BRD die meisten Abschiebungen gehabt, diesen Weg werde man konsequent weitergehen.

Erfreulich sei, dass der Landeshaushalt 2018 erstmals seit 1973 schuldenfrei sei und die nächsten 5 Jahre durchfinanziert seien. Die neuen finanziellen Spielräume wolle man jetzt nutzen, den von rot-grün hinterlassenen höchsten Schuldenstand von 144 Milliarden Euro abzubauen und dringende Vorhaben und Wahlversprechen einzulösen.

Gearbeitet werde derzeit an einer Rückkehr zu G 9 (Abitur nach 13 Jahren), an der Verbesserung der Infrastruktur, z.B. wegen vieler maroder Brücken und Straßen, an der Einführung von Fahrtickets für Azubis, am Abbau bürokratischer Hemmnisse bei der Wirtschaft und an der Verbesserung der hausärztlichen Versorgung des ländlichen Raums, für die Gesundheitsminister Laumann eine verbindliche Quote in Höhe von 10 % der Studienplätze für das Hausarztstudium festschreiben werde.

In Düsseldorf gebe es Anzeichen, so Dietmar Panske, dass das Münsterland bei der E-Mobilität Modellregion werden könne. Gerade für den ländlichen Raum sei die Mobilität ein wichtiges Feld, hier seien intelligente Lösungen im Fokus der CDU-Landtagsfraktion. Wenngleich es einen Komplett-Ausbau Zugstrecke von Münster nach Lünen nicht geben werde, so sei er hinsichtlich einer besseren Priorisierung dieser Verbindung sehr hoffnungsvoll.

Auch bei den vielfältigen gemeindlichen Themen, Ortsumgehung Ottmarsbocholt, Windkraftabstands-Regelungen, Forensik in Amelsbüren und Erstattung der Kosten für Flüchtlinge, verfolge er als neuer Landtagsabgeordneter gegenüber der Landesregierung eine konsequente Haltung. Die Verfahrensstände spiegele er fortlaufend über die zahlreichen Besuche vor Ort wider.

SU-Vorsitzender Günter Wierling, der Dietmar Panske einen sehr guten „Landtagsjob“ bescheinigte, wünschte ihm für seine weitere Arbeit in der Landtagsfraktion und für die wichtige Arbeit vor Ort weiterhin ein hohes Standing und eine Fortsetzung seines bisherigen nachhaltigen Einsatzes für seinen Wahlkreis. 

Welch eine Begrüßung! Mit einem wohlklingenden Glockengeläut empfing die Glockenmanufaktur Petit & Gebrüder Edelbrock in Gescher die Reisegruppe der Senioren Union der CDU Senden zu einer eindrucksvollen Betriebsführung und Zeitreise in die Vergangenheit. Das mehr als 300 Jahre alte und am gleichen Standort beheimatete Unternehmen mit 28 Mitarbeitern hat sich nämlich bis heute kaum verändert, die Produktion steht inzwischen unter Denkmalschutz.

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Während der fachkundigen Führung durch einen Mitarbeiter der traditionsreichen Glockengießerei ließen sich die Teilnehmer in verständlicher Form in das inzwischen selten gewordene Handwerk der Herstellung der Glockenformen und des Glockengießens einweihen. Der Glockenguss, der aufgrund der langen Formarbeiten nur noch an wenigen Tages des Jahres durchgeführt wird, ist auch heute noch absolute Handarbeit nach einer langen Tradition. Rund 400 Arbeitsschritte innerhalb von sechs bis zehn Wochen braucht es vom Bau der Formen bis zur abgekühlten Glocke. 
Beim Rundgang über das Firmengelände wurde den Teilnehmern anhand älterer Glocken deren Geschichte, die Wichtigkeit der verschiedenen Materialien, der Form und des Klangs erklärt. Der Glockenklang, so war zu erfahren und anhand verschiedener Glocken zu hören, ist im Wesentlichen von drei Dingen abhängig: von der Größe, der Wandstärke und der Materialzusammensetzung. Jede Glocke stiftet mit ihrem vorab festgelegten und unverwechselbaren Glockenschlag Identität, bringt damit Menschen zusammen und ist ein absolutes Unikat.
Die wohl bekannteste Glocke dieser Traditionsgießerei in Gescher, deren größter Geschäftsbereich heute die Sanierung, Wartung und Reparatur von Glockenanlagen ausmacht, ist die Glocke zum Weltjugendtag aus dem Jahre 2005, die heute in der Kölner Kirche St. Aposteln hängt.
Abgeschlossen wurde die Halbtagesfahrt der Senioren Union Senden mit einem gemeinsamen Besuch eines gemütlichen Bauernhof-Cafes in Gescher. Auf der Rückfahrt erläuterte Klemens Rave mit großer Sachkenntnis die sehr bewegte Geschichte der Glocken in der Ottmarsbocholter Pfarrkirche. 
 

Die November-Veranstaltung der Senioren Union der CDU Senden war ein „echter Farbtupfer“, denn es stand die Besichtigung der Firma Brillux in Münster auf dem Programm. mehr...

Senioren Union im „Reich der Farben“
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Die November-Veranstaltung der Senioren Union der CDU Senden war ein „echter Farbtupfer“, denn es stand die Besichtigung der Firma Brillux in Münster auf dem Programm. 
Der Besuch der hochmodernen Firma, die 2014 ihr 125jähriges Jubiläum feiern konnte, war beeindruckend. Brillux bietet in seinem Portfolio mehr als 12.000 Artikel für alle Aufgaben des Maler-Lackierer- und Stuckateurhandwerks. 
Neben Münster, wo Farben und Lacke produziert werden, gibt es noch Betriebsstätten in Unna, Herford und bei Karlsruhe. Hinzu kommen europaweit mehr als 160 Niederlassungen. Etwa 12.000 Rohstoffe werden benötigt, um die gleiche Zahl von Produkten herzustellen. 
Auftakt der Besichtigung war der Bereich Forschung und Entwicklung, wo bei vorhandenen wie neuen Rezepturen der Umweltbereich immer stärker Berücksichtigung findet. Die Produktions- und Abfüllanlagen sind auf dem technisch neuesten Stand. 
Der Lagerbereich bietet Platz für 38.000 Stellplätze. Täglich werden im  Waren-verteilzentrum Münster gut 800 Tonnen Waren mit rund 75.000 Picks kommissioniert, das entspricht 1.600 Paletten, die täglich ausgeliefert werden.
Erstaunt erfuhren die 40 Gäste der Senioren Union, dass Brillux in Münster ganz gezielt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördert: die unternehmenseigene Kita wird demnächst um eine vierte Gruppe erweitert. Im Gesundheitszentrum gibt es ein Angebot an Präventionssport, bis hinzu Physiotherapie. 
„Wir haben schon viel von Brillux gehört und auch die imposante Firmenanlage von außen immer wieder gesehen“, so SU Vorsitzender Günter Wierling.“ Aber wie es dahinter aussieht, das haben wir nicht einmal geahnt, es ist einfach imposant“, so Wierling in seinem Dankeswort.

 Die erfreuliche positive Entwicklung, die Senden seit Jahrzehnten auszeichnet, hat sich auch in den jetzt zwei Amtsjahren von Bürgermeister Sebastian Täger fortgesetzt.

\"Bürgermeister
Dies ist das Fazit eines Vortrags des Gemeindeoberhauptes am Donnerstag im Bürgersaal des Rathauses auf Einladung der Senioren Union vor zahlreichen Besuchern. “Vieles ist in dieser Gemeinde im Fluss“, so Täger, und das betrifft zahlreiche Arbeitsfelder, wobei all dies den Menschen dieser Gemeinde zugute kommt, was gerade bei der Bündelung der zahlreichen Themen an diesem Nachmittag deutlich wurde. Täger, der seine Arbeit aufnahm, als die Flüchtlingskrise auch in Senden voll durchschlug und täglich eine neue Situation zu bewältigen war, betonte, dass nach den „Sofortmaßnahmen“ heute die Integration gelöst werden müsse. 
Gelöst werden müsse auch die Frage der Plätze in KITAS. „Früher hatten wir 3 Jahre Zeit, um nach der Geburt eines Kindes Raum zu schaffen, heute sind es nur noch Monate und das ohne verlässliche Zahlen, da man nicht weiß wie viele Kinder für die KITAS wirklich und wann angemeldet werden“. So werde derzeit schon eine neue KITA an der Huxburg geplant, in die erste vier Gruppen bereits 2018 einziehen sollen. 
Auch bei den Schulen steht die Gemeinde vor ständigen Veränderungen. Hier geht es nicht nur um Lehrer sondern auch um den Bedarf an Schulraum, da die Ganztagsschule immer mehr genutzt wird. 
Nach den Aufgaben, die Kindergärten und Schulen an die Gemeinde stellen, ist natürlich auch die ältere Generation in Senden im Focus der Gemeinde. Der Pflegebedarfsplan des Kreises Coesfeld zeigt mehr als deutlich, dass in Senden großer Bedarf an Pflegeplätzen besteht. Je 1000 Einwohner gibt es hier gerade mal 25 Pflegeplätze, im Kreis sind es durchschnittlich 55 Plätze. Mit dem Senioren- und Pflegezentrum am Holtruper Sportplatz wird nun ein erster Schritt getan. Der Kreis hat die Zahl der Pflegeplätze mit 69 anerkannt. Wenn alles nach Plan läuft, soll 2019 Baustart und 2020 die Fertigstellung des  Senioren- und Pflegezentrums sein. 
In dem Vortrag wurde u.a. auch die vorgesehene Innerortsgestaltung mit Beginn am Kanal gezeigt, wobei es rund um den Kirchplatz und im Ortskern Gespräche mit Eigentümern und Anliegern geben muss, so Täger. Erfreulich ist die Nachfrage nach Gewerbegebieten, die mit der Gewerbesteuer die Gemeindekasse stärken. Täger machte klar, dass die Schuldenfreiheit von Senden auch bei den gegenwärtig umfangreichen Maßnahmen Priorität haben muss, „da  wir nur so Handlungsspielraum behalten“. 
Für die bisher schon ganz enormen Leistungen des neuen Bürgermeisters dankte SU-Vorsitzender Günter Wierling.
 

Mit dem Start des Bürgerbusses konnte in Senden jetzt passgenau die Lücke im innerörtlichen Verkehrsnetz geschlossen werden, die nach Ansicht der Senioren Union der CDU seit Jahren sichtbar war....

Bereits in den ersten drei Wochen habe der Bürgerbus einen hohen Zuspruch erfahren, wie SU-Beiratsmitglied und BB-Fahrer Willi Lindfeld dem im Journal tagenden Vorstandsgremium berichten konnte. Die Auslastung zu bestimmten Zeiten sei gut, die Zufriedenheit der Fahrgäste über die jetzt auf diese Weise erreichten Ziele und Anschlussfahrten werde deutlich artikuliert und für viele sei jetzt eine bessere Mobilität gegeben, so seine Wahrnehmung.
Insbesondere bei den Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Handicap, Familien mit Kindern, einigen Schülern und ÖPNV-Umsteigern werde das neue Sendener Angebot gern in Anspruch genommen. Nach Ansicht der SU, die sich für diesen Bürgerbus stark eingesetzt hatte, dürfte die gute Resonanz in nächster Zeit durchaus zunehmen, wenn die neuen und an vielen Stellen ausliegenden Fahrpläne flächendeckend in allen Haushalten aller Ortsteile bekannt seien. 
SU-Vorsitzender Günter Wierling begrüßte daher auch den jetzt gemeinsam mit anderen Trägern gestarteten Vorstoß der RVM, gerade bei den Senioren das Bewusstsein für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) weiter zu stärken und die Angebote für Senioren näher bekannt zu machen. Nach bisherigen Erfahrungen der RVM gebe es vielfach noch Hemmungen, die vorhandenen vielschichtigen Busangebote in die umliegenden Orte bzw. zu den überörtlichen Sehenswürdigkeiten zu nutzen. Dabei gebe es eigens für diese Zielgruppe günstige 60plus-Tickets und breite Informationen zur „Mobilität im Alter“, um Ängste und Sorgen der Senioren abbauen zu können.
Erfreut zeigten sich die Funktionsträger der SU über die weiteren Fortschritte zur Gründung des Arbeitskreises Bürgerstiftung in Senden, der jetzt im Herbst erstmals tagen wird. Der WN-Bericht vor einigen Wochen habe dieser Idee durch eine entsprechende zusätzliche Resonanz weiteren Auftrieb gegeben. Die noch notwendigen Vorbereitungsgespräche dürften etwa Mitte Oktober abgeschlossen sein, so die Zielvorstellung der SU.
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